Beuth Hochschule für Technik Berlin

Prof. Dr. Peter Moest
 
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Person:

geboren am 20. Mai 1951 in Berlin

als 2. Sohn des Baudirektors Dipl.-Ing. Walter Moest (verstorben 1989) und seiner Ehefrau Brigitte, geb. von Poser und Groß-Naedlitz (verstorben 2ooo),

verheiratet seit dem 14.9.1978

mit der Religionslehrerin Ulrike Anna Moest, geb. Thiel

 

 

Berufliche Stellung:

Professor für das Fachgebiet „Contact-Optik und Optometrische Messverfahren“ an der Beuth Hochschule für Technik Berlin (bis 31.3.2oo9: Technische Fachhochschule Berlin, TFH Berlin)

Funktionen zurzeit:

- Leiter des Praxis-Bereichs Contact-Linsen,

- Studiengangs-Sprecher des konsekutiven Systems Bachelor/Master „Augenoptik/Optometrie“

- Koordinator für den gemeinsamen Masterstudiengang „Clinical Optometry“, den die Beuth Hochschule in Kooperation mit der Salus University Elkins Park PA, USA (Pennsylvania College of Optometry) veranstaltet.

- Studien-Fachberatung

 

 

Schule:

Schulausbildung in Berlin

1971 Abitur am Goethe Gymnasium, Berlin-Wilmersdorf (Humanistisches Gymnasium)

 

 

Studium:

Physikstudium an der Technischen Universität Berlin mit den Schwerpunkten Technische Optik, Laserphysik und Interferenz-Optik

1978 Diplom-Physiker

Diplomarbeit in Laserphysik: „Fluoreszenz-, Verstärkungs- und Schallgeschwindigkeitsmessungen an Barium-Tetracyanoplatinat“

1988 Promotion zum Dr.-Ing.

Doktorarbeit in Interferenzoptik: „Lichtoptische Lateralwellen in Mikrobereichen“

 

 

Unterricht:

Seit 1986 Unterricht an der Staatlichen Fachschule für Optik und Fototechnik Berlin (SFOF Berlin),

1986-1987 als Stundenlehrer

1987-1989 Angestellter in der Tätigkeit eines Studienrates

1989-1992 Studienrat

seit 1989 Leiter des Bereichs Contact-Linsen der SFOF Berlin

1992-1998 Oberstudienrat

1998 Übernahme durch die Technische Fachhochschule Berlin (TFH Berlin)

1998-1999 Oberstudienrat der TFH Berlin

seit 1999 Professor der TFH Berlin

seit 2ooo Studiengangssprecher Augenoptik/Optometrie

2oo9 Umbenennung der TFH Berlin in Beuth Hochschule für Technik Berlin

 

 

Unterrichtsfächer an der Beuth Hochschule (TFH):

Theorie und Praxis der Contactlinsen-Anpassung, Klinisches Praktikum „Workshop Contact-Linsen“, Optometrische Geräte, Physiologische Optik und Theorie der Augenglasbestimmung,

Betreuung von mehr als 100 Abschluss-Arbeiten (Diplom, Bachelor, Master)

 

 

Forschungsschwerpunkte der Fachgruppe Contact-Linsen:

Seit den 70er Jahren sind Studien zur Struktur und zu Eigenschaften des Tränenfilms fester Bestandteil der Arbeit der Fachgruppe. 2oo8/2oo9 wurde der Einfluss von Tränenersatzmitteln auf die Physiologie des Tränenfilms untersucht.

Seit 2oo2 läuft das Forschungsprojekt Orthokeratologie mit 8 aufeinander aufbauenden Diplomarbeiten und einer Monographie (Handbuch der Orthokeratologie). Die nächsten beiden (jetzt Bachelor-) Arbeiten starten am 1.10.2oo9

Seit 1999 Studien und Diplomarbeiten zum Tragekomfort von Contactlinsen (neue Geometrien, neue Oberflächen, neue Materialien, Stabilisation von torischen Linsen, Auswahl und Design von Presbyopie-Contactlinsen, Experimente zur modifizierten Monovision, Computer gestützte Anpassverfahren)

 

 

Besonderheiten der Berliner Contactlinsen-Ausbildung:

Seit 1974 gibt es in Berlin ein Klinisches Praktikum, das heute „Workshop Contact-Linsen“ heißt und komplette Anpassungen an ausgewählten KundInnen umfasst, und zwar vom ersten Anamnesegespräch bis zur Kontroll-Untersuchung nach 6 Monaten. Interessierte Studierenden können hier bis zu 10 komplette anspruchsvolle Anpassungen unter sehr praxisnahen Bedingungen realisieren.

Seit 1992 stehen in jedem Praktikum, bei dem Contactlinsen angepasst werden, jeweils zwei Lehrkräfte gemeinsam zur Verfügung, eine Lehrkraft des Hauses und eine zweite Teilzeit-Lehrkraft aus der Berufspraxis, die nur für diesen einen Unterrichtstag ins Haus kommt. So ist einerseits eine adaequat hohe Betreuungsdichte gewährleistet und andererseits eine extrem gute Anpassung an die Berufswirklichkeit. Dieses Zwei-Lehrkräfte-Modell ist der wichtigste Garant für eine praxisnahe Contactlinsen-Ausbildung. Es ist mittlerweile auch an sehr vielen anderen Ausbildungsstätten realisiert.

Seit 1992 gibt es in Berlin die „Große CL-Reise“ für möglichst alle Studiengänge. Sie findet etwa am Anfang des letzten Praktikums-Semesters statt, dauert 5-7 Tage, und sie besucht 3-5 Contactlinsen-Firmen, die ein aufeinander abgestimmtes Programm liefern, das die Herstellung der Linsen, Konzepte zu torischen und Mehrstärkenlinsen, Marketingmodelle und auf jeden Fall immer die Contactlinsen-Pflege umfasst. Zum Teil war auch der Besuch internationaler Tagungen in die Große CL-Reise integriert. Die „Große CL-Reise“ ist ein weiterer wichtiger Baustein einer praxisnahen Contactlinsen-Ausbildung.

 

 

Curriculum-Entwicklung:

1994 Neuordnung der Stundentafel der SFOF Berlin

1994 Kampagne „Rettet die SFOF Berlin“ gegen den Beschluss des Berliner Senats, die SFOF aufzulösen

1995-1997 Arbeitsgruppe „Wie werden wir Fachhochschule ?“

1997-1998 Neukonzeption des TFH-Studienganges „Augenoptik/Optometrie“ und des Augenoptik-Gesetzes des Landes Berlin (in Abstimmung mit dem ZVA)

2oo1-2oo5 Entwicklung des gemeinsamen Masterstudienganges „Clinical Optometry“ mit dem Pennsylvania College of Optometry, Elkins Park PA, USA

2oo5 Start des Masterstudienganges „Clinical Optometry“ (MCO)

2oo3-2oo5 Entwicklung der Bologna-Studiengänge Bachelor und Master „Augenoptik/Optometrie“

2oo5 Start des Bachelor-Studienganges „Augenoptik/Optometrie“ (BAO)

2oo6 Start des Master-Studienganges „Augenoptik/Optometrie“ (MAO)

2oo8 Akkreditierung der drei Studiengänge BAO, MAO und MCO

 

 

Vereinigungen und Verbände:

seit 1994 Gebietsrepräsentant für den deutschsprachigen Raum der Internat. Contactlinsen-Ausbilder-Vereinigung IACLE, Sydney,

seit 1997 Ehrenmitglied der VDC

seit 2oo4 Förderndes Mitglied der WVAO

seit 2oo9 Koordinator für die Mitgliedschaft der Beuth Hochschule in der eaoo

 

 

Weitere Tätigkeiten:

1966 Jugendleiter-Ausbildung in der Evangelischen Jugend Berlin

1966-1978 Leitung von Kinder- und Jugendgruppen der Evangelischen Schülerarbeit (bk) Berlin

1971-1973 Mitglied im Vorstand (Arbeitsausschuss) der Arbeitsgemeinschaft Evangelische Schülerarbeit (AES), Wuppertal

1971-1991 Mitglied der Landesleitung/Vorstand der Evangelischen Schülerarbeit (bk) Berlin

 

 

 

Stand: 02.11.10Seite ausdrucken Zum Seitenanfang